Montag, 16. März 2009

Der Zahn der Zeit

oder Vergänglich.

Am Wochenende habe ich mich einmal daran gemacht eine Themenstellung umzusetzen.

Zuerst einmal überlegt, wie könnte ich das gegebene Thema am besten umsetzen?

Als ich dann einen Einfall hatte, die Suche ...........,
nach den richtigen Accessoires und nach einer geeigneten Location.

Sobald die Sachen und der richtige Ort gefunden wahren, ging es an die Ausleuchtung.
Gar nicht sooooo einfach wenn man kein Studio mit Blitzanlage hat und obendrein noch die Platzverhältnisse sehr gering ausfallen.

Also auf die Suche gemacht nach diversen Lampen, Styroporplatten, Alufolie und einen alten weißen Regenschirm der mir glücklicherweise, bei der Suche, auch noch in die Hände viel.

Nach mehreren Fehlversuchen hatte ich dann eine einigermaßen gute Ausleuchtung.
Einige Fotos geschossen, fertig.

Denkste

Jetzt ging es an den PC das geeignetste Foto ausgesucht, optimiert und auf alt getrimmt.

Was sich hier in einer Zeile schreibt, hat fast den ganzen Nchmittag gebraucht. Aber ich habe es ja geschafft.
Die grösste Herausforderung, für mich, war dabei das Foto so richtig schön auf alt zu trimmen, da ich vorher so etwas noch nie gemacht hatte.
Das hat mich doch einiges an Zeit gekostet, auspropieren > verwerfen > was anderes versuchen und so weiter bis das Ergebnis meinen Vorstellungen entsprach.

Warum gerade diese Aufnahme: weil .........
  1. Die Vergänglichkeit des Fotos / Papierbild dargestellt wird
  2. Die Vergänglichkeit der Zeit (wie war das Leben früher und heute), im weitesten Sinne, zu sehen ist.
  3. Und nicht zuletzt die Art und Weise der Arbeit. Früher ritten die Cowboy`s mit Planwagen und Pferd raus in die Prärie und verbrachten dort Wochen, Monate bis die Rinder dann an den Vieh- Verladestationen ankamen. Im Gegensatz zu heute da wird mit Helikopter, Geländewagen und Motocrossmaschinen die Arbeit erledigt. An nahe gelegenen Sammelstellen werden die Rinder dann auf LKW`s verladen und mit diesen dann zum Endpunkt verbracht.
hier war mal
ein Foto


Zum Schluss würde mich noch interessieren, was geht euch durch den Kopf wenn ihr dieses Foto betrachtet ?

Habe ich, eurer Meinung nach, das Thema getroffen ?

Wäre klasse wenn ihr mir was dazu schreiben würdet.

Danke

Aktualisierung 05.10.2014
Leider hat die Aufnahme es vorgezogen ins Nirvana zu verschwinden,
soll heissen ich finde die auch nirgends mehr :-( 
evtl lösch ich diesen Post ja noch ganz

Kommentare:

  1. Mein erster Gedanke bei dem Bild war Saloon :-)

    Ein Bild auf alt zu trimmen ist gar nicht so einfach das weiß ich selber.
    Das Bild selber find ich echt gelungen, aber mir
    fehlt noch irgendwas, was das Bild noch älter aussehen lässt, ich weiß nicht was genau was.
    Das sieht mir noch ein wenig zu gestellt aus, die Weste z.b wenn sie etwas staubig wäre, das säh bestimmt auch klasse aus.
    Wie gesagt, ist gar nicht so einfach.

    lg Silvi

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  2. schaut aus wie eine Szene aus einem Wild-West-Film. Klasse !!!

    lg
    Ingrid

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Hi Silvi
    Du wirst lachen aber in die Richtung > Staub, Spinnweben hatte ich auch gedacht, nur woher nehmen?

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  5. Hallo Ingrid
    Danke fürs vorbei schauen und für deinen Kommentar

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  6. Hi,das ist ein schöner kreativer Gedanke.Zeitversetztes Erleben darzustellen. Das war sehr schwer in der Umsetzung. Denn Du wolltest die Stimmung dazu einfangen und das in der heutigen Zeit und an welchem Ort?;-) Mutig. Die Vergänglichkeit, oder die Art und Weise des Lebens dort ist wohl ebenso der modernen Technik oder der Schnellebigkeit unterworfen. das ahbe ich nicht so gewußt. Schade das zu lesen, das es die Cowboys in ihrer Freiheits-Liebe, denn das waren sie eher wie wir, freie Menschen mit der Natur tief verbunden, nicht entwurzelt.Männer. Warst du schon mal in Texas? Ur-sprüngliches zu finden, das geht nur in wenigen Regionen und Ländern. Rumänien z.B. ist so ein "stehen" gebliebenes Land. Auch Cuba zum Teil. Für so ein Erleben...braucht es einen besonderen Ort der auch das wiedergibt...aber ich finde es bemerkenswert das Du es versuchst...im Heute und Hier zu finden, künstlerisch umzusetzen.
    Spannende Aufgabe.lg Manu

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  7. Hallo th.foto,
    bin zufällig auf diese Seite gestossen und möchte mal kurz Hallo sagen. Zu Deiner Themenstellung mal folgendes: die Szene kann ich so gar nicht mit dem Thema "Zahn der Zeit" in Verbindung bringen. Es ist für mich ganz einfach eine Garderobe die da so rum hängt - Sorry! Um die Aussage von etwas Vergänglichem zu steigern, hätte meiner Meinung nach auch ein gewisser Verschleiß sichtbar sein müssen. So z.B. eine abgenutzte, evtl. sogar mit Löchern und Rissen versehene Weste. Ein verbeulter, vielleicht sogar durchlöcherter Hut. Eine nicht so glänzende Pistole usw. Auch finde ich die Tönung etwas zu stark ins Gelb gehend. Die Bilder aus der Zeit des "wilden Westens" waren da mehr bräunlich/grau und blasser. Hoffe, Du kannst mit der Kritik etwas anfangen - die Idee als solche finde ich Klasse - aber vielleicht hast Du ja noch mal Lust, die Anmerkungen in einem neuen Bild umzusetzen.
    LG von Photocarl

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  8. Thema Zahn der Zeit?
    Hallo Thomas.
    Nur zum Thema würde mir spontan sofort einiges nicht ganz "druckreifes" dazu einfallen, welches aber nicht unbedingt hier rein gehört.
    Auf diese - wirklich wunderschöne - Aufnahme bezogen....würde ich folgendes zu Papier, oder auf den Monitor bringen.


    "Draussen brannte die Glut der Sonne ihre eigenen Zeichen in den Mittagsstaub vor dem Salonn. Thomas lag leicht geistesabwesend schweissdurchdrängt auf dem einzigem Bett im Zimmer. Gedankenverloren spielte er mit dem Glas "Milch" in seiner linken Hand, während die rechte sich an der unmöglichsten Stelle zu kratzen versuchte. Er schaute dabei ständig auf zur Tür, in Erwartung das "Sie" endlich durch selbige bald erscheinen würde. Die Hitze machte ihm zu schaffen und leicht schläfrig. Er lauschte wie im Traum diesem tick...tack...tick... tack der verstaubten
    Wanduhr, während sein alter Hut und der Revolvergurt einsam und verlassen am anderem Ende des Zimmers ebenfalls vor sich hin döste. Thomas fielen bei der Monotomie des Uhrenlaufwerkes langsam die Augen zu. Er ergab sich seiner Müdigkeit. Das Glas Milch fiel aus seiner Hand verursachte ein lautes und klirendes Geräusch. Er schreckte hoch und im gleichem Augenblick öffnete sich die Tür mit einem Ruck. Da stand sie endlich vor ihm. Sie war wunderschön und einzigartig. Er musste sie unbedingt besitzen. Jetzt und hier. Er war sich bewusst, das es vielleicht Probleme geben könnte. Aber schliesslich war er nicht diese ganze Strecke durch Wüstenstaub und der Gluthitze Meilenweit geritten, um jetzt kurz vor der Erfülung seines sehnlichsten Männerwunsches kehrt zu machen. Ganz liebevoll und vorsichtig nahm er sie in den Arm und liebkoste sie. Es war ein zärtliches Streicheln und Berühren, desen ein liebestoller Mann des Westens nur fähig sein konnte. Es war keine Gier als er sie vorsichtig aus ihrer Umhüllung befreite, sondern eher ein herantasten.
    Endlich lag sie in ihrer wahren Schönheit und Pracht vor ihm. Thomas war aufs äusserste erregt. Nun hielt es ihn auch nicht mehr zurück und er ergab sich seinem und ihrem Schicksal. Endlich hatee er sie, war am Ziel seiner träume und Wünsche...... Die neue Pentax inkl. Stativ und Zubehör. Was konnte einen wahren Mann noch glücklicher machen?
    Er wollte sie natürlich gleich ausprobieren....und Fotografierte aufs ersteeinmal gleich seinen Hut nebst Revolvergurt am Städer, an dennen "Der Zahn der Zeit" zu nagen schien. ;-)

    Lg rolf

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  9. Hallo iphigenie
    danke für deine Anmerkungen. Ja es war nicht leicht und ganz zufrieden bin ich auch nicht mit dem Ergebniss.
    Ja ich war schon einige male in den Staaten unter anderem auch in Texas. Das Leben dort ist bis in den kleinsten Winkel mit der zeit gegangen.
    Ausser bei der Urbevölkerung (Indianer) die sind heute noch in Reservate eingesperrt (zwar gibt es da keine Zäune, aber die Gesetze gewähren diesen Menschen nicht viele freiheiten) und müssen dort ein kärgliches Leben fristen.

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  10. Hallo Photocarl
    Klar kann ich mit kritik umgehen und besonders mit konstruktiver Kritik.
    Und nur dadurch lernt man ja dazu und entwickelt sich weiter.
    Wenn ich mir deine Ausführungen so durchlese sind sie allemal eine Überlegung wert. Besonders in Bezug auf das altern des Fotos, da hätte ich wirklich mehr machen müssen, aber es war mein erstes Bild das ich versucht habe so zu altern. Werd es mir aber auf jeden Fall, fürs nächstemal merken. Danke für den Tipp, manchmal ist man halt irgendwie Betriebsblind. :-)
    Zu den Aussehen der fotografierten Gegenständen, war meine Überlegung, das ja die Aufnahme von "Anno dazumal" stammen sollte und zu dem Zeitpunkt der Fotografie müssen die Sachen ja nicht zwangsläufig auch alt gewesen sein.
    Mal sehen evtl. mach ich mich da nochmals dran und versuche andere, ältere Gegenstände zu nehmen. Mal sehen wo ich da evtl. was älteres (vom Aussehen) herbekomme, denn die Sachen kann ich nicht bearbeiten, sonst gibts Ärger.

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  11. Hi Rolf
    Typisch Rolf. Von dir hatte ich ja nichts anderes erwartet.
    Bin gespannt wann du dein erstes Buch veröffentlichst ;-), sag mir dann aber bitte Bescheid.
    Ob es damals schon Pentax gab wage ich seehr zu bezweifeln, und die Kameras waren zu dem zeitpunkt auch noch ein klein wenig größer und schwerer. ;-)

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