Dienstag, 21. September 2010

51. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt Rund um den Aischgrund


Aus fotografischer Sicht

Am vergangenen Sonntag war es wieder einmal soweit, das alljährliche Motorsportereignis, eine Enduro  Zuverlässigkeitsfahrt, stand auf dem Terminplan.
Für mich als Hobbyfotograf natürlich Pflicht, da in unserer Region diesbezüglich nicht all zu viel geboten wird.
Das hieß für mich, rechtzeitig aus den Federn da um 8.00 Uhr die ersten Fahrer auf die Strecke geschickt wurden. Das Wetter die letzten Tage und Wochen versprach einiges, hatte es doch immer mal wieder geregnet. Den Startbereich habe ich mir dieses Jahr geschenkt, da es dort Erfahrungsgemäß weniger spektakulär zu geht. Gut wenn ich für die Presse fotografiere gehört dies natürlich auch dazu, aber so war es für mich nicht sonderlich von Interesse.
So war mein erster Anlaufpunkt das so genannte "Schlammloch" das letztes Jahr nach der 2. Runde abgesperrt wurde, da für die Fahrer ohne fremde Hilfe kein durch kommen mehr möglich wahr. Als ich dort ankam, war schon alles voller Zuschauer so das es für mich unmöglich war auch nur einen "einigermaßen" guten Platz zum fotografieren zu bekommen. Ich machte dann von weiter weg einige Aufnahmen die mich aber vom Standort nicht so überzeugten.
So unterhielt ich mich dort mit einigen Zuschauern wobei mir dann ein Ortsansässiger Landwirt einen Tipp gab wo es noch eine lohnenswerte Stelle geben sollte. So zog ich los und  musste ca. 30 Minuten laufen bis ich dort ankam. Hätte ich für diesen Tipp Geld bezahlt, er wäre es wert gewesen.


Die bisherige fotografische Zeit im Enduro Sport hat mich gelehrt "wenn man gute Aufnahmen will, muß man so nah wie möglich ran" und so war ich "mittendrin statt nur dabei" Die Dreck- und Schlamm- Brocken flogen mir nur so um die Ohren. Bei dem ein oder anderen Fahrer hab ich den starken Verdacht, das sie mit Absicht neben mir den "Hahn" nochmals voll aufdrehten um mich so richtig mit Dreck einzudecken. Jedesmal wenn wieder ein Fahrer neben mit kräftig am Gashebel spielte, zog ich meine Kamera an den Bauch und drehte mich mit den Rücken zur Strecke. Wie meine "Heckansicht" aussah brauche ich hier wohl nicht extra zu schreiben. Nach einer Actionreichen Zeit machte ich mich wieder auf den Rückweg, für die Sonderprüfung, die eigentlich noch auf meiner Liste stand, war es leider zu spät. Die steht dann nächstes Jahr ganz oben auf meiner Liste. Da aber das oben erwähnte "Schlammloch" auch diese mal vorzeitig gesperrt wurde gab es dort fast keine Zuschauer mehr und ich beschloss kurzer Hand dort noch einige Aufnahmen zu machen, bevor ich mich ganz auf den Nachhause Weg machte.

Wenn Ihr nun denkt das war es, muß ich euch enttäuschen jetzt beginnt die Arbeit erst richtig.
Zu hause angekommen erstmal den Dreck von den Klamotten, Schuhen und Fotorucksack gekratzt.
Dann die Wäsche eingeweicht, die Schuhe, übrigens habe ich bei solchen Sachen die guten Stiefel der Bundeswehr an, mit Wurzelbürste und viel Wasser gesäubert und anschließend den Fotorucksack, nachdem ich ihn gelehrt habe, ebenso mit viel Wasser abgewaschen.
Auf dem Foto hatte ich schon den gröbsten Dreck entfernt
Nun muß noch das Kamera Gelumpe gesäubert werden, denn das hatte auch ganz schön was abbekommen. Die DSLR und der Batteriegriff sind da kein Problem da ja meine Pentax abgedichtet ist. So nehme ich einen Schwamm mit reichlich Wasser und wische den Body und den Griff ab bis er sauber ist. Anschließend noch mit einen Tuch trockenreiben und fertig. Beim Blitz muss ich zwar vorsichtiger sein, aber vom Prinzip das gleiche nur nicht nass sondern feucht abwischen, trocken reiben fertig. Die Streuscheibe hat ja bekanntlich so eine Art Rillen die habe ich vorab, da der Dreck schon trocken war, mit einen Pinsel gesäubert. So nun noch die Objektive: Die Geli abnehmen und unter fließenden Wasser abwaschen. Am Objektiv müssen wir nun sehr vorsichtig zu Werke gehen, außen und vorne, was nicht Linse ist können wir auch vorsichtig feucht abwischen, die Linse selber vorsichtig mit einen Objektivpinsel von Staub befreien, anschließend müssen noch die an getrockneten Schlammspritzer aufgeweicht werden und dann vorsichtig mit einen Papier Küchentuch aufgenommen werden, aber keinesfalls wischen. Dann die Linse mit Linsenreiniger abwischen und auspolieren, fertig.
(P.S.: die nächsten Tage gehe ich los und besorge mir Schutzfilter, das wollte ich eigentlich schon länger machen hab es bis jetzt aber immer wieder verschoben, denn die schraube ich ab und reinige sie unter fließenden Wasser und fertig.)
Am Abend habe ich dann noch meinen Aufnahmen von den Speicherkarten auf den PC überspielt.
Nach der ersten Sichtdung und groben aussortieren habe ich von den 452 Aufnahmen noch 225 übrig. Die wiederum müssen demnächst in der 100% Ansicht auf schärfe kontrolliert werden und was dann noch übrig bleibt wird bearbeitet. Die, die ich dann noch als sehenswert einstufe, werden in ein Web Album gepackt um sie euch und den Fahrern hier zeigen zu können.
So das war dann erstmal mein Fotografischer Motorsporttag. Ich hoffe es ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen und sage "bis demnächst dann, euer th"

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich möchte Sie aus gegebenen Anlaß darauf Hinweisen, das alle hier gezeigten Fotos dem Urheberschutzgesetz unterliegen. Zur Weiterverwendung der Fotos, bedarf es der schriftlichen Zustimmung durch den Fotografen. Alle Rechte sind dem Fotografen vorbehalten. © 2009/2010 th

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